23. Oktober 2011 − 28. Oktober 2011
Bitte beachten Sie!
Diese Veranstaltung liegt in der Vergangenheit.
Sonntag, 23.10.
Morgens genießen alle Teilnehmer den Taxitransfer bzw. die direkte Abholung durch den modernen Luxusreisebus - und das von Wuppertal über Köln bis zum westlichsten Zipfel Deutschlands, dem Selfkant. Dieser liegt bereits auf dem Weg zu unserem Reiseziel. Wir fahren durch die Niederlande und Belgien und erreichen gegen 14.00 Uhr in Metz. Dieser Abstecher in die Hauptstadt Lothringen ist das „i-Tüpfelchen“ auf unserem Anreisetag. Bei sonnigem Herbstwetter spazieren wir zur imposanten Kathedrale St. Etienne mit ihren wunderbaren Fenstern, die unter anderem von Marc Chagall gestaltet wurden. Unser Weg in die Champagne wird begleitet von sanften Hügeln und unendlich weiten Äckern. So kom-men wir um 18.15 Uhr an unserem ***Hotel Royal an, das direkt an der Altstadt von Troyes gelegen ist. Wir richten uns in unseren typisch französischen Zimmern ein und stärken uns mit einem leckeren Menü im Hotelrestaurant. Die meisten lassen den Tag mit einem ersten Bummel durch die Altstadtgassen ausklingen.
Montag, 24.10.
Unter der Leitung unserer Stadtführerin Jaqueline Basson lernen wir Troyes kennen. Sie begrüßt uns mit französischem Charme um 9.00 Uhr am Hotel und spaziert mit uns zur Kirche St. Madeleine, wo wir den kunstvollen Lettner und die herrlichen Fenster aus dem 16. Jahrhundert bewundern. Weiter geht’s durch die Markthalle und bis in den östlichen Teil der Altstadt. Zufällig hat diese die Form eines Champagnerkorkens. Der westliche Teil ist heute lebendiger - mit vielen Geschäften und Restaurants in den traditionellen Fach-werkhäusern. Diese oft schiefen und bunt getünchten Fachwerkhäuser prägen das Stadt-bild. Nach der Führung bleibt Zeit, an diesem kühlen aber herrlich klaren Herbsttag durch die Gassen zu flanieren und eine Leckerei zu verspeisen, bevor wir uns um 13.30 Uh zum Nachmittagsausflug treffen. Dieser führt uns durch den Parc Naturel Régional de la Forêt d’Orient nach Colombey-les-Deux-Eglises, dem einstigen Wohnort von Charles de Gaulle. Schon von weitem erkennen wir das Lothringer Kreuz. Zu seinen Füssen hat man 2008 eine Gedenkstätte für den französischen Staatsmann und die deutsch-französische Freundschaft eingeweiht. In diesem aufwendig gestalteten „Mémorial“ werden wichtige Stationen des 20. Jahrhunderts lebendig. Außerdem lernen wir einiges über das Privatleben de Gaulles und die Selbstverständlichkeit des französischen Nationalbewusstseins. Nach dem Rund-gang spazieren die meisten von uns ins Dorf, um dem schlichten Grab de Gaulles auf dem Friedhof neben der Kirche einen Besuch abzustatten. Voller Eindrücke treffen wir um 18.00 Uhr wieder in Troyes ein und freuen uns auf das leckere Abendmenü im Hotel.
Dienstag, 25.10.
Wir starten gemütlich um 9.30 Uhr zu unserem Ausflug nach Burgund. Dabei kann der vorübergehende Nieselregen unsere Laune nicht trüben. Auf unserem Weg nach Auxerre entscheiden wir uns spontan für einen Abstecher nach Chablis. Wir fahren durch das gleichnamige Weinanbaugebiet und legen dann im hübschen Örtchen eine Pause ein, die wir für eine „Degustation“ und den Weinkauf nutzen. Mit so manchem guten Tropfen im Kofferraum setzen wir die Fahrt fort bis Auxerre. Markant thront die Kathedrale St. Etienne oberhalb des Flüsschens Yonne. Diese gotische Kirche beeindruckt uns mit ihrer Größe und ihren wunderbaren Fenstern. Beim Bummel durch die Altstadt sticht besonders der schmuckvolle Uhrturm hervor. Um 14.30 Uhr verlassen wir das typisch burgundische Städtchen Richtung Vézelay. Die romanische Basilika St. Madeleine zog schon im Mittel-alter zahlreiche Pilger an und ist auch heute eine Station auf dem Jakobsweg. Der herr-liche Tympanon, die kunstvollen Kapitelle und die Lichtwirkung machen diese Kirche zu einem einzigartigen Bauwerk. Die wunderbare Aussicht auf das Tal der Cure und die ganze Umgebung runden die Eindrücke ab. So kommen wir müde aber glücklich um 19.00 Uhr wieder in Troyes an. Nach dem schmackhaften Abendemenü lassen die meisten von uns Tag in der Bar des Hotels ausklingen.
Mittwoch, 26.10.
Heute lacht die Herbstsonne wieder vom blauen Himmel und begleitet unseren Ausflug durch die Champagne, bei dem wir das Motto „Leben wie Gott in Frankreich“ in die Tat umsetzen. Um 10.00 Uhr erreichen wir Reims, wo wir uns nach einem kurzen Rundgang durch die Stadt von Madame Tuert durch die weltberühmte Kathedrale Notre Dame führen lassen. Diese hat nicht nur einen hohen Symbolwert als Krönungskirche der französischen Könige und als Versöhnungskirche mit Deutschland, sondern sie begeistert uns auch mit ihrer vollkommenen gotischen Architektur und den Fenstern aus acht Jahrhunderten - die ältesten aus dem 13. Jahrhundert, die jüngsten von Chagall und dem Deutschen Imi Knoe-bel. Mittags fahren wir durch den Parc Naturel Régional de la Montagne de Reims, in dem die Reben für den köstlichen Champagner wachsen. Inmitten dieser lieblichen Landschaft erwartet uns auf dem Landgasthof Ferme de Presles ein üppiges Mittagessen im gemüt-lichen Ambiente. Vom Apéritif mit Knabberei bis zum Käse und Kaffee genießen wir feine französische Küche und guten Wein. So setzten wir gegen 14.30 Uhr bestens gelaunt die Fahrt fort bis Epernay, der Hauptstadt der großen Champagner-Kellereien. Im eleganten Haus Moet & Chandon führt man uns in die weit verzweigten Kellergänge, wo tausende von Flaschen des prickelnden Rebensaftes lagern. Wir lernen viel über die Gärungsstufen, die entscheidende Aufgabe des Kellermeisters und dürfen schließlich ein Glas des köst-lichen Champagner verkosten. An diesem genussreichen Tag kommen wir gegen 18.00 Uhr wieder in Troyes an, wo jeder den Abend auf seine Weise verbringt: Mit einem Spaziergang durch die Altstadt, mit einem Absacker in der Hotelbar,…
Donnerstag, 27.10.
Um 9.00 Uhr brechen wir bei strahlendem Morgenhimmel und einem lauen Lüftchen nach Burgund auf: Dijon, die Hauptstadt der Region, ist unser Ziel. Nach zweistündiger Fahrt begrüßt unsere Stadtführerin Nicole uns an der Place Darcy. Sie führt uns durch die Rue de la Liberté zur Markthalle und weiter zur Kirche Notre Dame, in der auch heute noch die schwarze Madonna verehrt wird. Weiter geht’s durch die hübschen Gassen, wo immer wieder die Eule als Glückssymbol auftaucht, bis zum einstigen Palast der Burgunderher-zöge, in dem sich heute die Stadtverwaltung befindet. Der imposante Palast und die vorge-lagerte Place de la Liberation bilden ein harmonisches architektonisches Ensemble. Hier endet unser Rundgang und jeder kann auf eigene Faust über die Plätze flanieren, einen Kir trinken oder letzte typische Mitbringsel wie Senf oder Crème de Cassis kaufen. Um 14.30 Uhr verlassen wir Dijon, um die Abtei von Fontaney zu besuchen. Die im 12. Jahrhundert von Bernard von Clairvaux gegründete Zisterzienserabtei gilt als ein Musterbeispiel für einen mittelalterlichen Klosterkomplex. Auch heute spürt jeder Besucher den friedvollen Zauber dieser Abtei inmitten ihres grünen Tals. Nachdem wir uns die ehemalige Kirche, Kapitelsaal, Schmiede etc. in ihrer schlichten Eleganz angeschaut haben, kehren wir nach Troyes zurück. Wir krönen den Tag und unsere Reise mit einem Menü im Restaurant La Mignardise, wo wir ein letztes Mal die Künste der französischen Küche genießen.
Freitag, 28.10.
Es heißt Abschiednehmen von Troyes, von der Champagne, von Frankreich. Pünktlich um 9.00 Uhr treten wir die Rückreise an. Wir verkürzen die Fahrt durch die Weiten Nordfrankreichs mit Reisebericht, kleinen Abschiedsgeschenken, französischer Musik, Kaffee & Gebäck, einem Gläschen Sekt und dem Ausblick auf die Reisen des kommenden Jahres. So passieren wir Belgien und die Niederlande und verabschieden die ersten Reiseteilnehmer bereits um 15.30 Uhr im Selfkant. Weiter geht’s via Hückelhoven und Neuss nach Köln, wo die Taxen bereits darauf warten, uns nach Hause zu bringen.